Die Automobilwelt beschert uns oft unerwartete Kooperationen. Der neuste Knüller? Die japanischen Giganten Toyota und Suzuki könnten sich zusammenschließen, um einen elektrischen „Baby“-SUV für den Markt 2025 zu entwickeln. Dabei handelt es sich nicht um ein Tanzpartnerpaar, das sein Debüt gibt, da die beiden Unternehmen bereits eine gemeinsame Geschichte der gegenseitigen Neugestaltung von Fahrzeugen und des Technologieaustauschs haben. Sie haben Joint Ventures in verschiedenen Märkten von Europa bis Südostasien und sogar in Südafrika und Indien gegründet.
Bei dem Baby-SUV handelt es sich voraussichtlich um die Serienversion des bZ Small Crossover Concept von Toyota, das letztes Jahr vorgestellt wurde. Diese mögliche Zusammenarbeit findet vor dem Hintergrund der kürzlichen Ausweitung der EV-Agenda durch Toyota statt. Was diese Flamme noch weiter anheizt, ist die kürzliche USPTO-Markenregistrierung von Toyota. Das Unternehmen beantragte am 29. September die Registrierung des Namens „FT-3e“.

Toyota ist bestrebt, den Erfolg kompakter Elektrofahrzeuge in seinem Heimatland zu nutzen. Aber täuschen Sie sich nicht, dieses Auto ist nicht nur für Sushi- und Sakura-Liebhaber konzipiert. Die Absicht besteht darin, es auf globaler Ebene zu starten, wobei Europa ein wichtiges Ziel ist. Und warum Suzuki, fragen Sie? Sie sind Meister im Bau kompakter Fahrzeuge.
Für diejenigen, die sich nicht mit der Automobilbranche beschäftigen: Der bZ Small Crossover sorgte im Dezember 2021 für Aufsehen. Toyota und Lexus hatten 15 Konzepte vorgestellt, und unser kleiner bZ war unter den Stars. Es war nicht nur eine Erfindung der Fantasie; Es gab einen greifbaren Prototyp in Originalgröße, allerdings mit verdunkelten Fenstern. Ein bisschen Geheimniskrämerei vielleicht? Dieser winzige Dynamo wurde als das neueste und kleinste Mitglied der elektrischen bZ-Familie (was für „Beyond Zero“ steht) von Toyota bezeichnet.

Bei der großen Enthüllung hat Toyota seine Karten nicht ernst genommen. Sie deuteten an, dass der bZ Small Crossover in erster Linie auf europäische und japanische Verbraucher zugeschnitten sei. Besonderheiten? Spärlich. Was Toyota verraten hat, ist, dass das Fahrzeug auf der eTNGA-Architektur basiert und einen Stromverbrauch von 125 Wh/km anstrebt. Wenn Sie über seine Größe nachdenken, stellen Sie sich ihn als das mittlere Kind zwischen dem Toyota Aygo X und dem Toyota Yaris Cross vor. Das ist natürlich eine grobe Schätzung, da die genaue Größe noch nicht bekannt ist.
Interessanterweise wird voraussichtlich 2025 auch die Serienversion des Suzuki eVX auf den Markt kommen. Im klassischen Fall „Größe spielt eine Rolle“ wird das Suzuki-Modell jedoch vermutlich größer sein, wobei das Konzept eine Länge von 4.300 mm vorschlägt. Es gibt jedoch einen Lichtblick für Suzuki. Diese Zusammenarbeit könnte ihnen ihre eigene EV-Version bescheren, die nicht nur für ihr Heimatland, sondern für die Weltbühne entwickelt wurde. Angesichts der bevorstehenden Konkurrenz in Form des auf Hyundai Casper basierenden Elektrofahrzeugs und des für 2026 geplanten VW ID.1 ist das Spiel im Gange.