Die 5.000 Einheiten sind für Tesla eine magische Zahl, das Unternehmen wertet sie als Zeichen dafür, dass die Fabrik tatsächlich Fahrzeuge in Massenproduktion herstellt. Es ist nicht das Endziel, es ist ein Punkt, an dem offenbar jede Gigafactory profitabel wird, wenn die Volumenproduktion weiter gesteigert wird.
Das Team von Giga Texas hat diese Woche jede Menge Grund zum Feiern. Die Fabrik hat endlich das Ziel von 5.000 Model Y-Einheiten pro Woche erreicht, nachdem Giga Berlin sie im März überholt hatte. Da beide Fabriken nun offiziell auf Hochtouren laufen, dürften jedes Jahr etwa 250.000 Elektrofahrzeuge hergestellt werden.
Während Giga Berlin seine eigenen Probleme mit der Skalierung hatte, stand Giga Texas vor einem ganz anderen Problem: In Texas hergestellte Tesla Model Y-Fahrzeuge sollen mit den neuen 4680-Batteriezellen ausgestattet sein. Leider ist dieser Herstellungsprozess bei weitem nicht auf dem neuesten Stand und führt zu ständigen Verzögerungen.
Nicht alle Model Y-Fahrzeuge verlassen das Werk in Texas mit den neuen Zellen, der Großteil ist noch mit den 2170-Einheiten ausgestattet. Tesla hat hierzu keine Einzelheiten bekannt gegeben, es wird jedoch vielfach über Herstellungsprobleme mit den 4680-Batteriezellen berichtet.
Während sowohl die Fabriken in Texas als auch in Berlin ihre Produktion so schnell wie möglich hochfahren, haben sie noch einen langen Weg vor sich, um mit Shanghai gleichzuziehen. Der Giga Shanghai produziert durchschnittlich 20.000 Fahrzeuge pro Woche und laut Tesla ist er zu mehr in der Lage. Damit Tesla seine jährlichen Produktionsziele von 2 Millionen Elektrofahrzeugen in diesem Jahr erreichen kann, müssten sowohl die Werke in Berlin als auch in Texas ihre jeweilige Produktion bis Ende dieses Jahres verdoppeln.