Der Automobilriese Stellantis, gegründet aus dem Zusammenschluss von Fiat Chrysler und PSA (der Muttergesellschaft von Peugeot und Opel), hat eine Partnerschaft mit dem Batteriehersteller Samsung SDI bekannt gegeben, um eine neue Anlage in den Vereinigten Staaten zu errichten.
Dieses gemeinsame Unterfangen wird mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar (2,3 Milliarden Euro) in den Bau einer Batterieproduktionsstätte in Kokomo, Indiana, fließen lassen. Der Spatenstich für die Anlage wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen und der Betrieb soll im ersten Quartal 2025 aufgenommen werden.

Ziel der Anlage ist es, bis 2025 eine Produktionsleistung von 23 GWh (Gigawattstunden) zu erreichen. Die Kapazität soll in den Folgejahren auf 33 GWh und möglicherweise noch weiter ausgebaut werden.
Samsung SDI wird seine fortschrittliche PRiMX-Technologie für die Herstellung von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge nutzen. Diese spezielle Technologie wurde auf der diesjährigen CES-Messe der Öffentlichkeit vorgestellt.
Diese Batterieanlage wird von entscheidender Bedeutung sein, um die vollelektrischen Ambitionen von Jeep, Fiat, Chrysler, Citroen, Dodge, Maserati, Opel, Peugeot und RAM voranzutreiben und bis 2030 eine vollständige Umstellung anzustreben. Diese Bemühungen stehen im Einklang mit der Roadmap „Dare Forward 2030“ von Stellantis, die darauf abzielt, bis zu 5 Millionen Elektrofahrzeuge bis zum selben Jahr auf den Markt zu bringen.